Weihnachten 2018

Fühlst du es auch
das Wunder der Weihnacht
das Staunen an seiner Krippe
Hörst du den Jubel der Engel
Spürst du die Liebe den Frieden
die Botschaft der Weihnacht

Uralte Prophetie wird wahr
Gott wird Mensch uns gleich
in einem Kind
zerbrechlich klein zart sanft
Der Herr aller Herren
greifbar angreifbar verwundbar
Gott verschenkt sich an uns

Lausche auf die Stille im Stall
berge dich in Gottes offenen Armen
schenk seinem Frieden Raum
öffne dem Kind dein Herz
lass das Licht der Weihnacht einziehen
me

Lausche auf die Stille im Stall
berge dich in Gottes offenen Armen
schenk seinem Frieden Raum
öffne dem Kind dein Herz
lass das Licht der Weihnacht einziehen
me

Weihnachten 2017

Durchblick

Durchblick – fotografiert durch das Schlüsselloch der Kathedrale Santa Maria Assunta „La Canonica“

 

Wir feiern Deine Geburt,
Dein Kommen in unsere Welt
Du verschenkst Dich  bist unbequem
unbegreiflich  einfach anders
gibst Dich hin für alle

Liebst die Verachteten  Verstossenen  Verlorenen
beugst Dich hinab zu Deinen störrischen Kindern
trägst aller Schuld
ohne Ansehen der Person  ohne unseren Verdienst
aus reiner Liebe und Gnade
Erbarmen bis in den Tod
Hingabe

Wir dürfen Weihnachten feiern
denn DU hast uns reich beschenkt
unverdiente barmherzige Gnade
Frieden  Freiheit  Wohlstand

Bist Du zu Gast an unserem Tisch
oder stehst Du draußen vor der Tür?
Ist bei uns Platz für die Anderen,
die Unbekannten, Fremden, Verlorenen?
Hören wir Deine Botschaft?

me 

————————————

„Was immer ihr für einen meiner Brüder getan habt,
das habt ihr für mich getan.“  Matth. 25,40

Weihnachten 2016

 

Weihnachtszeit – Lichterzeit

hell erleuchtet Straßen und Plätze

lichtgeschmückt Fenster und Häuser

Kaufhäuser ein Lichtermeer

Lichter

warm einladend beruhigend

grell kalt schreiend

DU sprichst: (Jesus Christus spricht:)

„Ich bin das Licht der Welt…“

Ursprung allen Seins

Sehnsucht stillend

Hoffnung und Liebe

Licht  aus der Ewigkeit

Wärme Liebe Geborgenheit Vertrauen schenkend

Licht die Seele berührend und heilend

Lebenslicht

Weihnachten

Gott schenkt sich selbst

wird uns gleich

trägt und erträgt uns

durchdringt für uns alle Dunkelheit

Wir dürfen feiern, denn wir sind reich beschenkt.              me

Weihnachten 2015

 

Einsam, fremd, allein

Dunkelheit, Kälte, Hunger, Mutlosigkeit

Regentropfen und Tränen auf dem Gesicht

Sehnsucht

Ein warmes Licht leuchtet, erhellt Dunkelheit

Menschen hinter hell geschmückten Fenstern

Kinderlachen, Musik, Kerzenschein, Freude

Und draußen, hinter dem Zaun

Einsamkeit die schmerzt

Eine Tür öffnet sich

ausgebreitete Arme, ein freundliches Gesicht

Lachen und Rufen schallen heraus

Licht durchflutet die Dunkelheit

„Wie schön, dass Du da bist

komm doch herein, wärm Dich auf, setz Dich zu uns

ein Platz am Tisch ist noch frei

wir feiern die Geburt unseres Heilands

sei unser Gast“

Weihnachten                                                      me

Weihnachten 2014

Advent

Erwartung, Hoffnung, Sehnsucht

Verheißung, Erfüllung, Befreiung

und dann …

Weihnachten, Deine Geburt

das Event, ein Desaster

Enttäuschung, unerfüllte Erwartungen

Träume zerstört

nichts so wie erwartet, gewünscht

kein glamouröser Superstar

kein strahlender Herold

DU kamst als kleines Kind

unspektakulär, einfach, bescheiden, hilflos

unerwünscht, verfolgt, vertrieben

Flüchtling, direkt nach der Geburt

Ja damals … und heute?

Wir feiern Weihnachten, feiern Deine Geburt,

denn mit DIR kam Gottes Licht in unsere Welt,

Erfüllung uralter Verheißungen                   me

Weihnachten 2013

Weihnachten

So viele Erwartungen,

so viele Träume und Hoffnungen,

so viel Enttäuschung, Zerrissenheit und Leid

Wie oft gerätst Du über all das in den Hintergrund,

Du enttäuscht niemals, Dein Wort ist ewig.

Von Dir können wir alles erwarten, hoffen und bitten,

weil Du alles für uns gegeben hast.

Weihnachten

„Der das wahre Licht ist, kam in die Welt,

um für alle Menschen das Licht zu bringen.“

Joh. 1,9

Jesus, es ist Deine Geburt, die wir feiern.

                                                                       me

              

Weihnachten 2012

Weihnachtswunschzettel

Ich wünsche mir ein iPhone, ein neues Notebook,

eine Reise rund um die Welt und ….

Nein, so geht es nicht, das kann nicht sein!

Was ich mir wirklich wünsch, ist:

endlich Frieden auf unserer Erde, damit alle Menschen

aller Kulturen und aller Religionen an allen Orten in Frieden und Freiheit

menschenwürdig leben können.

dass Kriege endlich beendet werden und alle Waffen schweigen.

alle Kinder dieser Welt die gleichen Chancen haben und

eine unbeschwerte Kindheit leben dürfen.

Ressourcen gerecht verteilt werden.

Macht nicht eigennützig missbraucht wird.

Politiker bei ihrem Handeln immer das Wohlergehen

aller Menschen und der ganzen Welt beachten.

Jesus Christus, Deine Geburt feiern wir.

Hilf uns dabei, neue Wege zu gehen,

Deine Wege zu gehen,

Deinen Spuren zu folgen,

damit Weihnachten auf dieser Erde werden kann.                        me

Weihnachten 2011

Verschlossene Türen

lassen unserer Phantasie freien Raum

hüten Geheimnisse bieten Platz zum Träumen

schützen bergen behüten

Verschlossene Türen

schließen aus sind abweisend und abwehrend

Verschlossene Türen

damals vor 2000 Jahren in Bethlehem

kein Einlass für Deine Eltern

kein Platz für Dich

So kamst Du zu uns

ungeschützt unwillkommen

damals vor langer Zeit

wurdest geboren unter offenem Himmel

in all seiner Pracht

alleine für Dich sangen die Engel Ihr Gloria.

Und denen, hinter den verschlossenen Türen

blieb das Geheimnis der Weihnacht verborgen

bleib verschlossenen Herzen verborgen

heute wie damals                                                   me

 

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehren einziehe!

Gedanken zur Weihnacht

Seit Monaten Lebkuchen, Pfeffernüsse, Weihnachtsplätzchen.

Seit Wochen umgibt mich Weihnachtsmusik auf Schritt und Tritt.

Hektik Lärm, Weihnachtseinkaufsstress.

Und wo bis Du?

Vorbereitung auf Dein Fest, Tand und Glitter überall.

Und wo bist Du?

24.12.  Heiliger Abend, endlich das Ziel erreicht?

Alle Vorbereitungen erledigt.

Ruhe kehrt ein,

Zeit zum Nachdenken?

Zeit für Dich?

Angekommen in Deinem Haus, endlich Stille.

Du bist da.

Für einen Moment rund um den Erdball,

Besinnung, Friede, Anbetung.

Für einen Moment schweigen die Waffen,

sogar Feinde reichen sich die Hände.

Du bist da.

Deine Botschaft überall auf dieser Welt

„Friede auf Erden“.

Welch ein wunderbarer Augenblick,

eine Momentaufnahme hinein in Deine neue Welt.

Vertrauen darauf, dass Deine Botschaft Wahrheit wird.

Einmal und dann für immer.

„Frieden für alle auf Ewig in Deiner Gegenwart“

me

Weihnachten 2010

Wir dürfen ein Fest feiern

Dein Fest – unser Fest

Deinen Geburtstag – unsere Befreiung.

Du kamst in diese Welt,

für uns, damit wir leben können,

wieder leben können, mit Blick über den Tod hinaus.

Um uns zu befreien machtest Du dich ganz klein,

kamst ganz anders als erwartet, als hilfloses Kind.

In Demut, dienend, ganz schlicht, ohne Medienspektakel.

Kaum beachtet, von den Großen Deiner Zeit nicht registriert

und dennoch größer als alle.

Der Schöpfer des Universums auf Babyfüßen,

völlig abhängig, wurdest Mensch, uns gleich und doch ganz anders.

Wir dürfen feiern,

dürfen Deine Liebe feiern,

dürfen Deinen Geburtstag und unsere Erlösung feiern.

Du bittest um einen Platz an unserem Tisch,

einen Platz in unserem Herzen.

Sei Du der Ehrengast heute und jeden neuen Tag.                            me

 

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Weihnachten 2009

Dunkelheit

Besatzungsgebiet, regiert durch Marionettenkönige,

bedacht auf ihren Vorteil, ihr Vergnügen.

Ausbeutung und Bevormundung, Terror, Zerrissenheit,

Aufruhr und Hass regieren das Land.

Deine Mutter, durch Gnade und Fürsorge der Strafe des Gesetzes entgangen.

Hochschwanger und selbst fast noch ein Kind.

Total erschöpft vom anstrengenden und gefährlichen Fußweg von Nazareth

nach Bethlehem. Endlich angekommen, nur Raum beim Vieh, froh über

etwas Wärme und Geborgenheit.

Dort hinein, in all das Chaos dieser dunklen Welt bist DU geboren.

Durch DEIN strahlendes Licht hast DU die Dunkelheit durchbrochen,

hast dem Hass, der Kälte, der Verzweiflung, der Einsamkeit

DEINE Liebe entgegen gesetzt.

Darum dürfen wir Weihnachten feiern.

Danke für DEIN großartiges Geschenk.                                        me

Weihnachten im Schuhkarton

 

November, ein verregneter Samstagmorgen.

Vor mir ein alter Schuhkarton, Weihnachtspapier, weihnachtlicher Schmuck, Bastelmaterial, eine Klebepistole.

Unter meinen Händen verwandelt sich der unscheinbare Pappkarton in eine hübsche Schatzkiste.
Bestimmt für ein kleines Mädchen irgendwo auf dieser Welt,

um ihm Licht und Freude zu bringen.

All meine Wünsche packe ich mit ein.

Wünsche mir, dass dieses Kind spürt wie wertvoll und geliebt es ist, dass es in all dem Tumult auf dieser Erde nicht vergessen wird.
Als Abschluss, noch ein kleiner Gruß, ein Foto von uns, ein kleiner Teddy zum lieb haben.

Fertig!
Und ich spüre, wie die Freude, die ich bereiten wollte, mein Herz erfüllt.
Mitten zwischen Papierschnitzeln, Schere, Klebepistole,

mitten in dem Chaos meiner Küche spüre ich

Deine Gegenwart und Nähe.

Spüre die Botschaft von Weihnachten,

Fest Deiner Geburt, Fest Deiner unendlichen Liebe –

Und, Du bist da.

me

Winterwunderland

Wintersonne, strahlend blauer Himmel.

Puderiger, leichter Schnee knirscht unter den Füßen.

Der Wald verzaubert vom Raureif,

die Äste mit Zuckerguss überzogen.

Komplett zugefroren, der kleine Bach im Tal,

glasklaren Eisstellen gewähren Durchblicke

auf träge fließendes Wasser.

Im letzten Sonnenlicht glitzert der Schnee,

wie ein diamantenes Band.

Auf der Anhöhe angekommen, erstrahlt der Himmel

im prächtigen Abendrot, von dem sich dunkel die Bäume abheben.

Kondensstreifen zeichnen Muster in den Himmel.

Und im Osten der aufgehende Vollmond, von dünnen Schleierwolken umgeben,

leuchtet groß und warm.

Wie viel Mühe hast Du Dir gegeben,

als Du all dieses Schönheit geschaffen hast!

Und wie oft hasten wir gedankenlos daran vorbei.

Rühr uns an, Vater,

lass uns einfach ab und zu dankbar innehalten.                                         me

Weihnachten 2008

 

Weihnachtsplätzchen, Weihnachtsgeschenke, Weihnachtstrubel,

Weihnachtsmusik, Weihnachtsmarkt, Weihnachtssonderangebote,

Weihnachtseinkauf.

Frage mich, ist das Alles, ist da nicht mehr?

Auf einer Anhöhe eine kleine Kirche, Ihr Licht leuchtet warm in

meine Fragen, in meine Dunkelheit, zieht mich magisch an.

Und ich mache mich auf den Weg.

Ruhe umgibt mich, ich kann durchatmen, fühle mich frei und gelöst,

lausche meinem Herzschlag.

In der Stille Zeit zur Besinnung.

Eine offene Tür lädt ein, leise Musik umgibt mich, die Altarkerzen brennen.

Warmes Licht beleuchtet eine schlichte roh geschnitzte Krippe,

eine aufgeschlagene Bibel lädt zum Lesen ein.

Fühle, wie mich die Weihnachtsbotschaft neu bewegt.

DU kamst vor über 2000 Jahren, klein, unbeachtet, bescheiden,

ohne Medienspektakel, liefertest Dich unserer Willkür aus.

Kamst aus DEINER Herrlichkeit, um uns zu erlösen, um mich zu erlösen.

Und ich spüre, Du bist da.

Endlich angekommen, Dein Weihnachtsfriede erfüllt mein Herz.

me