Korsika 2017: George de l‘Asco – Montifao – Haut Asco – Moriani Plage

Bildschirmfoto 2017-11-07 um 19.19.08Di 19.09.   51km   19,50€

Unsere erste Tour führt in die herrliche Bergwelt Korsikas. Ausgeruht und bei herrlichem Sonnenschein geht es ins George de l‘Asco. Kurzer Stopp an der aus dem XII. Jahrhundert stammenden Kathedrale Santa Maria Assunta „La Canonica“ – leider verschlossen -.

 

Durchs Golotal fahren wir hinein ins Gorge de l’Asco. Bimo braucht einen Versorgungsstopp und so quartieren wir uns auf dem Campingplatz Tizarella in Moltifao ein. Kurzer Rundgang über den ursprünglichen Platz und hinunter zum Gebirgsfluss. Dort geht‘s ein Stückchen entlang und „durchs“ Flussbett des Asco. Der Himmel zieht sich zu, also eilig zurück. Gerade rechtzeitig vor einem heftigen Hagelschauer sind wir wieder im Bimo.

 

Das kleine Restaurant auf dem Platz ist leider geschlossen – Saisonende 😒 – aber im Dörfchen unterhalb soll es eine Pizzeria geben. Und so „wandern“ wir, mit Taschenlampe und Regenzeug ausgestattet, die Straße entlang ins Dorf. Tatsächlich gibt es eine kleine „Outdoor-Pizzeria“. Wir teilen uns die riesige, leckere „Pizza des Tages“. Gut gesättigt und im Stockfinsteren spazieren wir zurück zum Campingplatz und begegnen unterwegs nur einem Auto und ein paar Rindern.

Mi 20.09.   19km

Über eine enge, kurvenreiche Straßen fahren wir hinauf nach Asco. Nach einem kurzen Dorfrundgang, Einkauf in einer Dorfkooperative und einer Cappuccino-Pause geht’s weiter auf den Parkplatz am Mufflon-Haus – allerdings von Mufflons keine Spur 😏-. Dort verpassen wir den Einstieg auf den geplanten Wanderweg, aber „der Weg ist das Ziel“ und  so wandern wir über Wirtschaftswege zu einem Aussichtspunkt hoch über dem Asco-Tal (ca. 10 km).

Von dort bietet sich uns ein toller Blick Richtung Capu Larghia, Capu Rosso und Punte Minuta – unserem morgigen Ziel -. Wir sind mutterseelenallein hier und genießen die Stille und Einsamkeit. Zusammen mit ein paar Rindern 😄 übernachten wir auf dem Parkplatz.

Do 21.09.   69km

Hier oben werden Tal und Straße merklich breiter und so sind wir flott in Haut Asco. Wir wandern ein Stück über den Kultwanderweg GR20. Duch das „Niedergestrüpp“ geht es kontinuierlich bergan. Der Baumbestand lichtet sich bis auf wenige, dem Wind und Wetter trotzende, knorrige Kiefern. Wir erreichen das weit oberhalb der neuen Skiliftstation liegende Hochplateaus.

Alte rostige Pfeiler erinnern daran, dass sich auch hier oben mal eine Skipiste befunden hat. Über einen schlecht ausgezeichneten Pfad, der teilweise durch Erdrutsche unterbrochen wird, wandern wir zurück zum Parkplatz. Dort „stärken“ wir uns vor der Rückfahrt mit einem Cappuccino. Auf der Talfahrt hängt sich Dirk hinter einen LKW der Asphalt zu einer Baustelle oberhalb von Asco gebracht hat.

 

Dank dessen Fanfare, die vor jeder Kurve erschallt, kommen wir „rasant“ zu Tal 🙂.

Und schon wieder kein Baguette mehr im Schrank! Ergo kurzer Einkauf in Ponte Leccia. Beider Weiterfahrtmache ich Dirk auf tiefliegende Flugzeuge aufmerksam. Es halten auch schon die ersten PKWs am Straßenrand und so bleiben auch wir stehen. Der Verdacht bestätigt sich, es sind Löschflugzeuge. Der Brandherd liegt in Sichtweite in den Bergen. Wir sind weit entfernt, aber irgendwie ist da doch ein mulmiges Gefühl und wir sind froh, das wir uns immer weiter von dem Feuer entfernen.

Wir sind nun in der Castangniccia, ehemals, durch hier wachsenden Edelkastanien und die Mineralwasserquelle, die reichste Region Korsikas. (Das Mineralwasser Orezza ist schon unser ständiger Begleiter 😉 Über sehr schmale Straßen – Gott sei Dank mit wenig Gegenverkehr – fahren wir weiter zu unserem heutigen Übernachtungsplatz, dem Wanderparkplatz Monte San Petrone auf dem Col de Prato (985 m).

Fr 22.09.   58km   39,95€

Heute geht’s zurück ans Meer. Auf unserem Weg stoppen wir an der Ruine der Klosterkirche von Orezza  – zerstört im 2. Weltkrieg -.

 

 

Dirk kurbelt die Bergstraßen hinunter, fährt durch zwei kleine Tunnels – die Durchfahrt klappt  ohne „Dachschaden“ 😉- zur Cascade de l’Ucelluline. Diese ist jetzt leider wegen des herbstlichen Wassermangels nicht wirklich spektakulär.

Und weiter hinunter nach Moriani zum Camping Merendella. Der Abendspaziergang am Meer entlang, führt uns nach Padulella-Moriani-Plage. Abendessen gibt’s in einem Gartenrestaurant. Der Rückmarsch führt über die beleuchtete Strandchaussee zum Campingplatz.

Sa 23.09.   0km

Wir gönnen uns einen „faulen“ Strandtag auf dem Campingplatz.


Das Meer lockt selbst „Warmduscher“ wie uns, und so stürzen wir uns in die Fluten des Mittelmeers 👍.

Hier geht’s zum Fotoalbum!

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