Kigistan 2004: Die Verpflegung

Auf der langen Fahrt muss auch mal gegessen werden. Ob und wieviele „Autobahnraststätten“ am Wegesrand liegen ist unklar. Zu lange Garzeiten sprengen unser Zeitfenster, schnelle Küche ist angesagt. Leider gibt es da bei mir ein Allergieproblem, heißt, die handelsüblichen Fertiggerichte sind tabu. Folglich bleibt nur selber schnell kochen und da bieten sich u.a. Nudeln an. Nur was tun in Richtung Soße, immer Ketchup ist auch nicht so toll. Beim Marmelade kochen kommt mir dann die Idee Bologneser Soße auf dem gleichen Weg haltbar zu machen und ein Testversuch klappt prima. Und dann gibt’s ja auch diverse, schnelle Gemüsegerichte. Das Milchproblem ist mit Trockenmilch zu lösen. Außerdem hoffen wir, dass sich am Straßenrand Möglichkeiten für eine „warme Mahlzeit“ bietet. Rahim und seine Teams sind ja auch nie verhungert 😏.

Es bleiben Frühstück, Abendessen und die kleinen Kraftspender für zwischendurch. Ganz wichtig ist ein ausreichender Getränkevorrat, Trinkwasser für Tee, Kaffee, Kakao und Espresso und Mineralwasser. Gebraucht wird Brot, dass eine Woche haltbar ist und natürlich Schwarzbrot. Weiter geht’s mit Käse, Wurst, Müsli, Honig, Marmelade, Zucker, Salz usw. Da unser Hauptmahlzeit recht einseitig scheint, ist Obst wie Äpfel, Birnen, Bananen ein Muß. Unverzichtbar die Kraftspender und kleinen süssen Tröster, also her mit Studentenfutter, Müsliriegeln und anderen Schnuckereien. Unsere Bordküche wird echt gut bestückt. Für das notwendig „Werkzeug“ einschließlich einem Kartuschenkocher und meinem Espressokocher ist gesorgt🙃, Helene und ich sind voll in unserem Element. Unser alter Campingtisch wird von den Männern genehmigt, Stühle sind Luxus.

Am Mittwoch kaufen Helene und ich Marschverpflegung und Geschenke. Spätnachmittags sitze ich mit dem „ganzen Segen“ auf dem Fußboden im Gästezimmer und versuchte alles übersichtlich und platzsparend auf die  roten Stapelkisten zu verteilen. Lose Lebensmittel werden sicher in einfache Plastikdosen verpackt. Letztendlich muss mir Dirk abends noch beim Verpacken und Verstauen helfen. Die Geschenke packen wir so ein, dass sie den Zöllnern nicht sofort ins Auge fallen.

Helene weiß um die Blumenliebe von Rahim, also werden noch Topfpflanzen eingekauft und in Umtöpfe aus unseren gemeinsamen Beständen gesteckt. Mit allem beladen, fühlen wir uns wie fahrende Gemischtwarenhändler, denn unser Repertoire reicht vom Topfreiniger bis zur Haus-Wasserpumpe.

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  1. Pingback: Kirgisien 2004: Der rote Sprinter – Marita und Dirk

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