Kirgisien 2004: Die Einladung bei Rahim’s Bruder

Von unserem Ausflug zum Issyk-Kul zurück gibt’s ein Problem: Es gibt eine zweite Einladung zum Abendessen. Ayscha, Helene, Dirk und ich fahren zur Verwandtschaft und Rahim und Alexander zu dessen Freund.

Wie immer werden wir überaus freundlich empfangen und an die reich gedeckte Tafel – natürlich auf dem Fußboden – direkt neben dem Doppelbett, gebeten. Der Gastgeber und ein weiterer Bruder von Rahim leben von der Landwirtschaft und so drehen sich die Gespräche um landwirtschaftliche Probleme. Beide bewirtschafteten gepachtete Flächen, auf denen sie Zwiebeln, Tomaten und Kartoffeln anbauen. Die Pacht beträgt für 1 ha 100 $. Sie fragen uns ob wir nicht holländischen Tomatensamen billig in Deutschland kaufen können, die holländischen Tomatensorten währen von deutlich besserer Qualität. Wir sind nun echt erstaunt, denn wir sind von dem guten Aroma der hiesigen Tomaten echt begeistert. Aber vielleicht sind die aus holländischem Samen gezogen Stauden resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge. Und auch daran haben wir uns inzwischen gewöhnt, Aufbruchszeitpunkt für Gäste ist immer das Ende des opulenten Mahls.

Tagesabschluss im „Bühnenzimmer“, wo wir Alexander’s erste Bilder der Reise betrachten können. Heute gönne ich meinem inzwischen rebellierenden Magen eine Tasse Ingwertee und dann ab ins Bett.

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