Kirgistan 2004: Der Morgen danach

08.10.2004 7:30 6 1/2 Stunden Schlaf an einem Stück, wunderbar! Der Hahn des Hauses hat ganz sicher schon vor Stunden gekräht. Im Haus gibt es lediglich ein Badezimmer und eine Outdoor-Toilette. So dauert es etwas bis alle gewaschen und stadtfein sind.

Wie herrlich, es ist niemand mehr da, der uns hetzt, wir haben Urlaub!

Für 10:00 Uhr ist Gästefrühstück angesagt. Alexander hat vorsorglich um  „continental breakfast“ gebeten und tatsächlich wird dem Wunsch entsprochen. Es gibt Butter und Käse aus unseren Restbeständen, frisches Fladenbrot, eine Art Räucherkäse, Marmelade, Schmand, Süßigkeiten, Plätzchen und die abends unberührt gebliebene Torte sowie den restlichen Salat vom Mitternachtsmahl.

Aber nun müssen wir uns doch beeilen, denn der erster Interessent für die Sprinter hat sich angesagt. Also entladen Alexander und Dirk die Autos, damit Rasul und Lanscha sie waschen können. Auf Helene und mich warten die Gastgeschenke und die auf eine hübsche Verpackung. Aus Angst, dass wir alles an den Grenzen wieder auspacken müssten, haben wir es bis zur Ankunft vertagt. Und so sitzen Helene und ich im „Wohnzimmer“ auf dem Fußboden und packen Geschenke ein.

Heute hat die 17jährige junge Ehefrau die „ehrenvolle“ Aufgabe, uns zu bekochen. Es gibt eine Art Gemüsesuppe mit leider sehr fettem Rindfleisch. Die Suppe ist richtig lecker, gut gewürzt und wie gewünscht ohne Zwiebeln und Knoblauch. Wir 4 mögen keinen Knoblauch und so erging durch Rahim eine entsprechende Order an die Küche. Als Beilage gibt es Gurken-Tomatensalat und eine Art Auberginensalat mit Paprika sowie das leckere usbekische Fladenbrot. Alexander sinniert laut darüber, ob es eine gute Geschäftsidee wäre dieses lecke Brot in Deutschland zu backen und zu vermarkten. Natürlich gibt es auch die obligatorischen Süßigkeiten, Plätzchen, die restliche Torte vom Vorabend und einen frisch gebackenen Honigkuchen. Was auffällt ist, dass die übrig gebliebenen Speisen der Vormahlzeit immer wieder Angeboten werden. Dirk erzählt mir, dass die Tomaten heute morgen von Rahims Bruder im PKW angeliefert wurden. Ein ganzes Auto, einschließlich Innenraum, voll mit Tomaten vom eigenen Feld – frischer geht’s wirklich nicht.

Hier geht’s weiter!

Mehr Fotos auf Flickr!

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  1. Pingback: Kirgistan 2004: Die Ankunft – Marita und Dirk

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