Algerien 2007: Zeit für die Wüste

Die Bewohner der Wüste sagen:
 Entweder man liebt die Wüste, oder man hasst sie!

 Dirk’s und meine Liebe zur Wüste wurde 1995 bei unserer ersten Israel-Rundreise geweckt. 
In den Jahren danach hatten wir ein paar Mal die Möglichkeit, die Wüste hautnah im Urlaub zu erleben. So waren wir zu Fuß, mit Kamelen und per Geländewagen…

Zeit für die Wüste: Der Tag erwacht

Zartes Licht weckt uns, bricht am Horizont das Dunkel der Nacht. Noch verschwommen heben sich die Granitskulpturen vom hellen Sand ab. Im Osten färbt sich der Himmel zart rosa und dann plötzlich in hellgrau und blau, mit rosa getönten Wolkenbändern. Und, wie nach einer Erholungspause, erstrahlt nun der ganze Horizont in einem Feuerwerk von Gold…

Zeit für die Wüste: Fahren

Und wieder geht es weiter, wie Nomaden getrieben von einem Lagerplatz zum anderen. Durchfahren im gleißenden Licht eine Dünenlandschaft und in uns keimt die Frage auf, ob die Dünen, so wie sie vor uns liegen, wohl unberührt sind, wurden sie jemals von Menschenfüßen betreten? Vor uns eine wunderschöne, halbmondförmige hohe Düne mit einem klar gezeichneten…

Zeit für die Wüste: Abendstimmung

Der Einbruch der Dunkelheit führt uns wieder zusammen. Alle noch beeindruckt vom Schauspiel des Sonnenuntergangs, der sich immer wieder neu und großartig präsentiert. Dieser Moment gehört jedem alleine, Worte stören nur, Erklärungen sind banal und überflüssig, ehrfürchtig und andächtig verabschieden wir das Licht. 

Nun rücken wir nah zu einander, genießen die Gemeinschaft, teilen die Eindrücke…

Zeit für die Wüste: Ein See


Unsere Begleiter werden unruhig, unterhalten sich aufgeregt in Tamaschek und dann ruft Inballa, unser Koch: Wasser!
 Wasser, wieder eine „Fata Morgana“, dass gefürchtete Trugbild der Wüste denken wir. 

Aber dann sehen auch wir ihn, einen kleinen See mit vier saftigen grünen Akazien in der Mitte in der Weite des Tales, eingerahmt von kleinen Felsformationen und…

Zeit für die Wüste: Bilder

Unser Weg führt durch eine uns unendlich scheinende Einsamkeit und Weite, mit immer neuen schön geformten Felsformationen aus Sandstein, auf denen unsere Blicke verweilen. 

Ab und zu wird das Bild unterbrochen durch saftig grüne Akazien und Tamarisken, sehen sogar mitten in der Sahara kleine Akazienwälder und –Alleen. Die Wüste ist auffällig grün, wegen des starken…

Zeit für die Wüste: Warten

„Die Wolken riechen nach Sandsturm“, sagt der Sherch. Nur noch unscharf erkennen wir die Silhouetten der Felsen auf der gegenüberliegenden Talseite. Aufgewirbelter Sand treibt durch die weite Ebene. Zwischen zwei Felstürmen dreht sich eine Sandhose. Unruhe macht sich breit.
Sherch sucht für uns einen geschützten und schattigen Platz auf der Nordseite einer Felsformation. Ganz ohne Hektik…