Do 16.09.2021 – 296 km
Abfahrt um 15 Uhr! Übernachtung auf einem Stellplatz in Bruchsal. Durch die riesige Schlossanlage geht es in die Stadt und zum Abendessen in eine Pizzeria.



Fr 17.09. – 475km 32 Franken
Kurzes Einkaufen und Auftanken. Auf dem Parkplatz intressiert sich ein Mann für unsere Kabine. Nach einer kurzen „Führung“ revangiert sich der Brauereivertreter mit einem Probierkästchen. Über die E35 nach Basel. An der Grenze nur eine freundliche, junge Frau, die uns die Vignette verkauft (Nimmt aber nicht unsere „alten“ Frankenscheine, die wir 2014 getauscht haben). Weiter über die Autobahn 3, vorbei am Genfer See und Montreux, zum Camping „DU GD-ST-BERNARD“ (Bezahlung mit den alten Franken 😉


Sa 18.09. – 67km 2,50€
Jetzt gehts über den großen St. Bernard nach Italien! Kurz vor Aosta biegen wir links ins Gebirge ab und erreichen – ohne eine Bäckerei gefunden zu haben – den Lago di Place Moulin auf ca. 2000 Höhenmetern. Eine Wanderung führt uns längst den See zum Rifugio Prarayer. Wir übernachten auf dem Parkplatz oberhalb der riesigen Staumauer.





So 19.09. – 86km
Um 10:00 Uhr fahren wir bei leichtem Schneefall talwärts. Zu unserer großen Überraschung scheint im Tal die Sonne und wir besuchen Aosta bei schönstem Wetter. Dann fahren wir zum Übernachten auf einen Parkplatz in Fenis, machen einen Spaziergang zum Castello und essen im Ort.




Mo 20.09. – 58km
Morgens wandern wir bei schönem Wetter oberhalb Fenis. Als sich das Wetter zuzieht, fahren wir über den Col di Joux (tolle Sicht ins Aostatal) über Brusson nach Champolux. Wir übernachten mitten auf dem großen Parkplatz der Seilbahn.

Di 21.09. – 52km
Gerne wären wir mit der Bahn gefahren, aber … es bewegt sich nichts. Also wandern wir über den Versorgungsweg der Bahn den Berg hinauf, dann weiter zum Rifugio Ferraro und zurück zum Auto. Jetzt geht’s zurück ins Tal und dann bis Issogne. Dort übernachten wir auf dem Parkplatz einer kleinen Kapelle.


Mi 22.09. – 13km 10€
Wir fahren zum Castello de Issogne und nehmen gratis an einer italienischen Führung teil. Danach geht’s auf den Stellplatz in Hône. Von dort wandern wir durch die hübsche Kleinstadt Bard und besichtigen das Forte Bard. Abends besuchen wir eine Pizzeria.





Do 23.09. – 45km 12,80€
Jetzt geht’s durchs Val di Gressoney – mit einem Fotostopp bei der römischen Brücke in Gaby – bis Staffal auf einen Stellplatz. Mit einer kleinen Wanderung durch den Ort und einem Cappuccino in „Klein Finnland“ beenden wir den Tag.


Fr 24.09. – 29km
Entlang der Skipiste und dann über den Wanderweg 7B erklimmen wir einen kleinen Teil des Berges. Dann laufen wir an einer recht neuen Hochalm und mehreren alten Häusern vorbei zurück zu Bimo. Wir fahren talwärts auf einen kleinen Parkplatz in Issime.






Sa 25.09. – 29km 18€
Nach Fontainmore zur römischen Brücke. Spaziergang im Dorf! Weiter zur nächsten römischen Brücke in Pont St. Martin und Bummel über die Märkte und durch die Altstadt. Dann auf den Stellplatz in Settino Vittone. Über den großen Freizeitpark (viele Freeklimber und Vorführung E-Go) zur alten Kapelle oberhalb eines Kletterparks. Abends in eine Pizzeria im Dorf (große, laute Familienfeier).






So 26.09. – 21km. 5€
Nach Ivrea zum Weltkulturerbe Olivetti. Besichtigung einiger Gebäude, der Altstadt und des Dom’s. Wir übernachten auf einem kleinen Stellplatz in der Stadt.





Mo 27.09. – 106km 11l GLS bei Q8
Morgens gehen wir zur Wildwasserstrecke und fahren danach zu einer Gastankstelle (In Italien darf kein LPG an Camper abgegeben werden ☹️). Wir fahren zum Lago Viverone auf einen Campingplatz, aber auch dort gibt es kein Gas. Wir werden zur Q8 Tankstelle zurück geschickt. Hier ist das Tanken überhaupt kein Problem ♂️. Nun fahren wir motiviert weiter nach Chivasso. Der große Parkplatz liegt nahe am Po. Wir wandern durch die Altstadt und essen in einer … Pizzeria 🙈.




Di 28.09. – 92km
Ab 9:00 Uhr öffnete das Testzelt des Roten Kreuzes und der Autokorso setzte sich in Bewegung. An der Ver- und Entsorgung streikte der Trinkwasserhahn. Ein Rotkreuzler nahm uns darauf mit ins nahegelegene Quartier und versorgte uns mit Wasser. Nach einen Fotoshooting fuhren wir über die Autobahn nach Avigliana. Dort wanderten wir zur Burgruine und durchs Dorf. Abends fuhren wir auf den kleinen Parkplatz zum Aufstieg zum Sacra di san Michele. Nach unserem Abendessen kamen immer mehr Autos. Die Leute wanderten mit Taschenlampen bewaffnet zum Kloster. Neugierig schlossen wir uns der Prozession an. Mit Lasern wurde das Bild des heiligen St. Michael an eine Außenwand geworfen. Der Blick weit ins Tal war atemberaubend.










Mi 29.09. – 53km 6€
Nach einer ruhigen Nacht kamen morgens viele Autos und selbst ein großer Reisebus hier oben an. Alles strömte zum Kloster. Auch wir schlossen uns an, aber das Kloster war für uns bis 12:30 Uhr tabu. Es wurde ein Messe zum Michaelistag gefeiert. Also gingen wir zurück zum Auto und versuchten es um 13:00 Uhr. Jetzt konnten wir die imponierende Anlage besichtigen. Den Eintrittspreis von 8€ brauchten wir nicht zu entrichten (Geburtstagsgeschenk)! Zum Abschied wurde noch Käse gekauft und wir fuhren weiter nach Susa. Dort besuchten wir abends ein Restaurant, das wir schon vom Toyota-Offroad-Camp 2010 und von unserer Westalpentour 2014 kannten.







Do 30.09. – 54km
Morgens laufen wir durch den Ort und besichtigen die römischen Hinterlassenschaften. Dann geht’s hinauf auf den Colle Sestriere. Hoch über dem Skiort Sestriere finden wir an einem Versorgungsweg einen kleinen Parkplatz. Nach einem kleinen Abendspaziergang blicken wir auf die fast menschenleere Stadt.









Fr 01.10. – 24km
Wir wandern auf „unseren Hausberg“ und „bewundern“ den Skizirkus ohne Schnee. Nachmittags fahren wir hinunter zum Forte di Fenestrelle und übernachten auf dem Parkplatz.









Sa 02.10.
Um 10:00 Uhr beginnt die Führung durch den unteren Teil der Festung. Glücklicher Weise führt die italienische Gruppe ein schottischer Oberstleutnant. Er erklärt uns vieles in englischer Kurzversion. Die dreieinhalbstündige Tour führt uns bis zum französischen Turm. Danach kommen noch 2,5 km bis zum Ende der befestigten Anlage (Gesamter Höhenunterschied ca. 600m), was uns aber erspart blieb, da wir nicht die Tagestour gebucht hatten. Nach der Tour gehen wir mit dem Guide zum Mittagessen in das „Burgrestaurant“.




